Donnerstag, 14. August 2008

Seeadler Elbe-Tour 2008, 6.Tag von Diesbar nach Dresden-Podemus


Von Diesbar gelangt man rasch nach Meissen und die Albrechtsburg erhebt sich imposant über die Stadt.

Hier treffen wir Thomas und Gerd aus dem Vorjahr wieder,


die mal eben von Hamburg über Dresden zur Insel Usedom radeln wollen und denen
wir " zu langsam" sind..........


In der "Porzelline" ( O- Ton Carola I. aus Diesbar) erleben wir auf einer Führung
wie das Porzellan gemacht und bemalt wird.

Von Dresden Gohlis geht es nach Cossebaude und dann steil hinauf nach Podemus.


Eine wahre Bergetappe, an welcher Thomas und Gerd ihre Freude gehabt hätten, aber
so sind sie nun Flachlandsauser geblieben ..........


Podemus ist also ein kleines Dörfchen oberhalb des Talkessels von Dresden.



Unser Ziel ist das Vorwerk Podemus, Vierseiten Bio-Bauernhof mit Bio-Laden.



Von unserer Zeltwiese aus haben wir den besten Blick auf den Dresden, den man sich denken kann.


Die Kühe können diesen Talblick auch vom nach der Stadtseite offenen Melkstall sehen,wenn das keine Milch gibt !


Die Hof-Chefin Frau Probst weiß natürlich viel interessantes aus der Geschichte des Hofes undüber den Neuanfang seit der Wende zu berichten.


Dazu passt natürlich der Dresdener Sauerbraten, den sie eigens für uns vorbereitet hat sehr vorzüglich.


Nochmals vielen Dank, eine gute Ernte und alles Gute für die weiteren Pläne!






















































































































































































Montag, 11. August 2008

Elberadweg Seeadler-Sommertour 2008, 5. Tag von Klein Kranichau nach Diesbar an der sächsischen Weinstraße

Zwei Elemente, die besser kaum zusammen passen könnten bestimmten den Tag.


Neben der Elbe natürlich, die auf dem Abschnitt bis Riesa nicht zu sehen ist, weil der Elberadweg hier weiter im Landesinneren verläuft........


Denkt man an Sachsen, denkt man wohl nicht zu erst an Nudeln und vielleicht auch erst etwas später an Wein.

In Riesa gibt es seit langen Zeiten eine Nudelfabrik, die wohl in Zeiten als Riesa den allgemeinen Aufbruch nach der Wende plante und sich zur Keimzelle der Olympiabewerbung Leipzigs emporschwang, noch im Verborgenen lag. Nun zieht die Sachsen-Nudel die Leute magisch an und verleitet uns zu einem der wenigen Abstecher vom Elberadweg weg ...........


So ein magisches Ziel findet man sogar ohne besondere Ausschilderung und selbst eine Riesaer Passantin, die ich wegen ihres Dialektes mehr in das Reich von Pelmeni einordnete, beschrieb uns den Weg sehr präzise.


Dem Geruch nach kann man leider nicht fahren, weil neben der alteingesessenen Nudel gibt es auf dem Weg dahin auch das Reifenwerk. Dieses könnte man schon immer der Nase nach finden.



Doch dann steht man plötzlich vor der Nudel und endlich ein Schild gibt Gewissheit, wir sind am Ziel.





Die Nudelarena ist voll, mit Menschen wie Nudeln und die Führungen durch den Betrieb sind über Stunden ausgebucht.


Also es geht aufwärts mit der Nudel ..........und vielleicht auch mit Riesa ?



Aus der Stadt finden wir gut auf Radwegen wieder heraus, es geht wieder auf die rechte Elbseite und langsam wird es hügeliger an den Seiten..........




Das Schloß Seusslitz und ein Schild verkünden den Anfang der sächsischen Weinstraße.






Wir sind zu Gast im Weingut Jan Ulrich bzw. bei Carola der Weinkönigin.






Mit schönem Blick auf einen Felsen und die Elbe geniessen wir das Abendbrot -im Abendrot ........




Es gibt Tage da passt alles gut zusammen und Carola die I. erzählte sehr unterhaltsam vom Werden des Weingutes und des Weines, vom Brummochsenloch und den " letzten Zuckungen der Johanniters"



"Das waren die letzten Zuckungen" ist dabei eine interessante sächsische Ausdrucksform für das entkorken der letzten Flasche Johanniter.



Stell dir vor, dazu sitzt du in der Abendsonne auf dem Weinberg und der Blick schweift über die Hänge und verliert sich im Elbtal ........Wir habens erlebt !




Danke der ganzen Familie Ulrich für ihre Gastfreundschaft, die unterhaltsame Führung und den guten Wein, von dem man wohl noch einiges hören wird ..........




















































































































































































































Donnerstag, 7. August 2008

Elbetour 2008 4. Tag von Wittenberg nach Gut Kranichau

Zeig mir einer einen Storch. das fällt an der Elbe nicht schwer und dieser stakste durch die Wiesen vor Elster.





In Elster kann man noch eine der Gierseilfähren benutzen und anschauen, welche sich nur mit der Kraft der Strömung ans andere Ufer bewegen.








Wir wollten erst zwei Fähren weiter bei Dommitzsch wieder über die Elbe.Da musten wir auf ein Baggerschiff warten, welches jede Menge alter Bäume aus der Elbe barg, die bestimmt noch von der großen Flut her stammen.






Kurz vor Torgau bieten Alpakas ein neues Foto Ziel





Gut Kranichau empfängt uns von seiner besten Seite










Leider habe ich kein Foto von der Elbe an dieser Stelle gemacht ........


Wer sendet mir ein Foto davon ? Das füge ich dann hier ein !


Hier geht es zum Kranichau-Menü : Allerlei, Kartoffelmauke und Keulchen vom Woll-Flausch


Anke hat ein Foto mit Elbe gesandt, vielen Dank !




Montag, 4. August 2008

Von Klein-Rosenburg nach Lutherstadt Wittenberg, 3.Tag

Auf zum Heimspiel nach Wittenberg, über Aken und Dessau






nach Wörlitz.

Das Schloss ist eingerüstet aber die Fürstin grüßt dafür von Ihrem Balkon.......




Bald tauchen die Türme von Wittenberg auf.








Auf dem Brückenkopf haben wir drei Radlerhütten und dazwischen noch Zelte.



Radlerhütten sind eine prima Erfindung. Mehr braucht der Radler eigentlich nicht.



Aus der Unterwegsküche



Fortsetzung folgt



Der Tag davor

Mittwoch, 30. Juli 2008

Von Kehnert nach Klein-Rosenburg 2.Tag auf dem Elberadweg 2008

Obwohl der Wochentag Sonntag und nicht Wechselwettertag heißt, erlebten wir es beständig so.Am Vormittag gab es eine Stunde wo Wasserspei ein guter Name gewesen wäre.

Dann richtete sich das Wetter wieder nach dem Wetterbericht, wo von Schauern und nicht von Platzregen die Rede war........Da ich die Unterwasserkamera zu hause gelassen hatte, gibt es vom Regen keine Fotos.




Ab Kahn Olaf am Mittellandkanal schien dann wieder die Sonne ........






Olaf hieß früher Horst, weswegen Horst aber nicht Olaf heißt und kostete 2 Hosentaschen voll Taler. ...




In Magdeburg gabe es in Pink das Hundertwasserhaus und in Grau den Dom zu begucken.








Magdeburg ließ sich mit dem Rad sehr gut durchfahren, der Dom als Ziel ist ja auch nicht zu übersehen, man findet sich als Radler aber auch wieder gut heraus und den Elberadweg wieder, was nicht überall so ist.


Dafür lauern unterwegs andere Gefahren:


Wie dieses kleine Monster auf den Elbwiesen vor Barby und ca. 2 km vom Fluß entfernt!!





Wie gut, dass Zelte Reisverschlüsse haben !!!!!!!!




Unser Tagesziel : Der Naturlandhof " Am Baumgarten" in Klein-Rosenburg.



Das ist an der Saalemündung und bei Barby.


Zu Essen gab es : Das Seeadler-Baumgarten-Menü






Wir kommen gerne wieder hier her !





Der Tag davor : Samstag 19.7.2008

Montag, 28. Juli 2008

Reisebericht Tour 2008 : Samstag 19.7.08 von Tangermünde nach Kehnert

Am 19.7. ging es an der schon aus dem Vorjahr bekannten Laderampe des Tangermünder Bahnhofs wieder los ............



Auch in diesem Jahr verwöhnte uns Carmen wieder mit einem Zucchinikuchen




Hier nochmal der von 2007 in Cuxhafen zum Vergleich....



Dann ging es endlich auf die Piste und von weitem sieht Tangermünde dann so aus :




Da gab es etwas fürs Abendbrot zu pflücken :





Die Enten blieben unbehelligt

und die Störche natürlich auch :



In einem Kochbuch mit Rezepten über die Altmark fanden wir eine Wildkräutersuppe mit Pimpinelle und die gab es dann als Vorsuppe .......


Zum Hauptgericht gehört die Geschichte vom Kagelwitt und so kamen Kein Schweinsohren zustande.





Hier geht es zum Dessert......

Der Etappenort : Elbschloss Kehnert



Fortsetzung folgt !!!!!!!!!