Mittwoch, 1. August 2007

Der 4.Tag 24.7.07 von Hamburg nach Stover Sand

Dienstag 24. Juli 2007 von Hamburg nach Stover Sand.

Einer Stadt wie Hamburg kann man sich zu Lande, zu Wasser und durch die Luft nähern.
Es geht schnell und auch langsam. Eine langsame Methode ist es, die Elbe mit einem Schiff hinauf zu fahren und auch der Radler kommt langsam in die Stadt.
Wir fahren zunächst immer an der Elbe lang und insgesamt werden es an diesem Tag etwa 23 km sein, die wir nur in Hamburg radeln.
Nach einiger Fahrt machen wir einen kurzen Zwischenstopp am " alten Schweden", einem großen Findling, der von dort stammen soll und dem Hafen im Wege war.
Auf der Höhe von St.Pauli – Fischmarkt biegen wir in mehr städtisches Areal ein. Im Gegensatz zu Cuxhaven riecht es nicht nach Fisch.
Genau an den Landungsbrücken, gegenüber vom König der Löwen, hat Gerd dann einen
Platten. Das ist in ein paar Minuten behoben.
Dank Elke und Thomas wagen wir die Durchfahrt bis zum Michel und stehen nach ein paar Minuten mit samt Rädern vor dem Hamburger Wahrzeichen.
Neulich erst hat mir einer die Bedeutung des Wortes Wahrzeichen erklärt. Wenn man da war
kann man beschreiben, was man da sah.
Sportlich wie wir jetzt sind, nahmen wir die Treppen um die Aussicht auf Hamburg von oben
zu genießen.
Im Turm ist auch die wechselvolle Geschichte dargestellt. Eindrucksvoll kann man auf den Ziegeln noch die Brandspuren sehen.
Ganz in der Nähe vom Michel schauen wir uns noch die ältesten Fachwerkhäuser in Hamburg
an.
Kurzer Boxenstopp an der Speicherstadt und Thomas lotst uns sicher aus der Stadt,
man muss halt immer die Brücken wissen, um über die Kanäle und Hafenbecken zu kommen.
Ohne ihn würden wir bestimmt noch heute da rum irren.
So erreichen wir Vierlande und eine neue interessante Welt tut sich auf.
So wie auf der anderen Seite, im Alten Land, Obsthof an Obsthof ist, grenzt hier ein Gemüsegärtner an den nächsten, höchstens mal einer dazwischen, der auf Blumen macht.
Damit hat auch unser Abendbrot zu tun, die Tomate Vierlander Platte, welche Volker und
Sebastian mit dem Auto hier in der Demeter-Gärtnerei Sannmann kaufen., wo es ein Bio-Vollsortiment und damit auch ordentliche Grillwürste gibt.
Vorher fahren wir noch mit der Fähre Hoopte- Zollenspiecker wieder auf die linke Elbseite.
Da müssen wir noch über das Flüsschen Ilmenau und dann geht es auf dem Deich in
Richtung Campingplatz Stover Sand..
Gerade als wir richtig in Fahrt sind, verbeißt sich die Defekthexe in Carmens Hinterrad, so dass nicht nur der Schlauch sondern auch der Reifen zerfetzt ist.
Tja, mit Bordmitteln ist da nichts zu machen . Carmen schiebt ein bischen und wir fordern
unser Servicemobil an. Dank dem Fahrrad- GPS können wir übrigens unsere Position
exakt genau übermitteln. Das wäre auch wichtig, fallls sich doch mal ein Sturz ereignen sollte
oder so.
Wir zelten ziemlich dicht an der Elbe.
Kleiner Tipp noch : Bis Geesthacht wirken die Gezeiten in der Elbe.
In der Nacht und bei Sturm kroch das Wasser dann bis an die Stelle, wo ich
für das Foto den Stein und Stock vor dem Zelt am Morgen hingesteckt hatten.
Und wir dachten, nur der Sturm wollte uns ärgern ........doch davon morgen mehr..
Gefahren sind wir 59,4 km in 4 : 25 Stunden.
( auch auf dem Rad dauert es etwas durch Hamburg, unser Auto hat fast genau so lange gebraucht )
















bis zum Stock kam das Wasser hoch !!!